Vor mehr als 20 Jahren ist der Reichtum des Nabelschnurblutes an hämatopoetischen Stammzellen entdeckt worden. Nabelschnurblut (cord blood, CB) ist definiert als die Menge Blut, welche nach Geburt und Abnabelung in der Nabelschnur und in der Plazenta verbleibt und normalerweise entsorgt wird. Diese Entdeckung hat die Verwendung dieser Zellen als Quelle für hämatopoetische Stammzelltransplantation und eine erste Transplantation bei einem Kind mit Fanconi Anämie ermöglicht, das heute als junger Mann immer noch am Leben ist, und hat damit eine neue Ära eingeleitet.
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Autor:innen
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Prof. Dr. med. Jakob R. PasswegService d’Hématologie Hôpitaux Universitaires de Genève
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Dr. med. Yves Chalandon
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Dr. med. Thomas Lehmann
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Dr. med. Vincent Kindler
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Dr. med. André Tichelli
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