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smarter medicine: Top-5-Liste für Pädiatrie

Update vom 18. April 2024 - Übersetzungen

Neu steht auch die erste Top-5-Liste auf Ukrainisch zur Verfügung. Wie alle anderen Sprachen kann der Flyer im Format A4 und A3 heruntergeladen werden. Das Format A3 eignet sich besonders gut zum Aufhängen in der Praxis.

A4 – Ukrainisch
A3 – Ukrainisch


 

Die zweite Top-5-Liste steht nun auch auf Englisch, Kroatisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch und Ukrainisch zur Verfügung. Alle Versionen (inklusive Deutsch, Französisch und Italienisch) können in den Formaten A4 und A3 heruntergeladen werden. Drucken Sie das A3 Plakat für Ihre Praxis aus und gelangen so in den Dialog. Gedruckte Broschüren auf Deutsch, Französisch und Italienisch sind gegen einen Unkostenbeitrag erhältlich.

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pädiatrie schweiz publiziert zusammen mit der gemeinnützigen Organisation smarter medicine eine zweite Top-5-Liste. Getreu dem Motto «Weniger ist manchmal mehr» sind darin fünf weitere diagnostische Untersuchungen in der Pädiatrie aufgeführt, auf welche verzichtet werden kann.

Die Arbeitsgruppe Choosing Wisely von pädiatrie schweiz veröffentlicht eine zweite Top-5-Liste mit Empfehlungen zu unnötigen pädiatrischen Untersuchungen mit dem Fokus im Bereich der Diagnostik, insbesondere zu Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen sowie weiteren diagnostischen Tests. Ihre erste Top-5-Liste hat pädiatrie schweiz im Jahr 2021 publiziert.

Die Medizin bietet heute viele Möglichkeiten. Dabei wird oft vergessen, dass «alles tun» oft auch unnötig oder sogar schädlich ist. Beispielsweise können sich Resistenzen durch den übermässigen Einsatz von Antibiotika bilden. Oder ein falsch durchgeführter Test führt zu weiteren unangemessenen Behandlungen mit einer falschen Abgabe von Medikamenten.

Um diesem Trend entgegenzutreten veröffentlicht pädiatrie schweiz zusammen mit der emeinnützigen Organisation smarter medicine eine zweite gemeinsame Top-5-Liste. Sie sind das Ergebnis hunderter Konsultationen von Kinderärzt:innen in der ganzen Schweiz sowie der methodischen Arbeit in der Arbeitsgruppe. Dabei ist es nicht das Ziel, Praktiken zum vornherein zu verbieten. Vielmehr sollen Patient:innen und Ärzt:innen die Möglichkeit geboten werden sich die Frage zu stellen: «Welchen Nutzen bringt dieser Test der Patient:in? Und hängt die gewählte Behandlung vom Ergebnis dieses Tests ab?» Dr. Patrizia Tessiatore und Dr. Gabriel Brändle, Ko-Vorsitzende dieser Arbeitsgruppe, meinen dazu: «Der Verzicht auf eine unnötige Untersuchung schützt das Kind vor den Risiken unnötiger Behandlungen und Diagnosen sowie deren Nebenwirkungen.»

Zweite Top-5-Liste Pädiatrie

Informationen für Fachpersonen

Kontakt

Zur Top-5-Liste
Claudia Baeriswyl, Geschäftsführerin pädiatrie schweiz
sekretariat@paediatrieschweiz.ch

Zu smarter medicine
Lars Clarfeld, Geschäftsführer smarter medicine
lars.clarfeld@sgaim.ch