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Kinderhaut braucht Sonnenschutz – Empfehlungen für die Praxis

Das Thema «Sonnenschutz bei Kindern» wurde in den letzten Jahren in der Laien- wie auch Fachpresse wiederholt diskutiert. Dem wissenschaftlichen Nachweis, dass mit konsequenten Sonnenschutzmassnahmen der Entstehung von epithelialen Hauttumoren wie auch Melanomen wirksam vorgebeugt werden kann, stehen verschiedene Befürchtungen hinsichtlich Nebenwirkungen und Risiken von Sonnenschutzmitteln gegenüber. Insbesondere sind hier Berichte über eine mögliche hormonelle Aktivität von chemischen Sonnenschutzfiltern, die Frage der Sicherheit von physikalischen Filtern im Nano-Grössenbereich und nicht zuletzt auch die Sorge vor einer möglichen Vitamin D-Unterversorgung des wachsenden Skeletts unter rigorosen Sonnenschutzmassnahmen zu nennen. Mit diesem Artikel sollen die aktuelle Datenlage hinsichtlich der genannten Fragen beleuchtet und Empfehlungen für die tägliche Praxis abgegeben werden.

Weitere Informationen

Autoren/Autorinnen
Dr. med. Martin Theiler, Pädiatrische Dermatologie, Zentrum Kinderhaut, Universitäts-Kinderspital Zürich

Christian Surber

PD Dr. med. Lisa Weibel, Pädiatrische Dermatologie, Zentrum Kinderhaut, Universitäts-Kinderspital Zürich