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Die Früherkennung und Frühtherapie des septischen Schocks kann Leben retten

Mit der Einführung der hochspezialisierten Disziplin der neonatologischen und pädiatrischen Intensivmedizin konnte die Mortalität der Sepsis beim Neugeborenen, Säugling und Kind weltweit kontinuierlich gesenkt werden1), 2). Je nach Zeitpunkt des Beginns der Therapie beträgt die Mortalität 5% (bei frühzeitiger Erkennung eines septischen Zustandbildes und adäquater Therapie) bis 30% (bei «verzögerter» Erkennung und Therapieeinleitung bei bereits manifestem septischem Schock)3). Weltweit figuriert die Sepsis an 4. Stelle der Todesursachen bei Neugeborenen und Säuglingen, und an 2. Stelle bei Kindern > 1 Jahr4).

Weitere Informationen

Autoren/Autorinnen
Prof. Dr. med. Bernhard Frey, Universitätskinderspital Zürich

Walter Bär

PD Dr. Thomas Berger, Neonatologische und Pädiatrische Intensivpflegestation

Jacques Cotting

Prof. Dr. med. Jürg Hammer, Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB)

John Micallef

Prof. Dr. med. Peter Rimensberger, Hôpital Universitaire de Genève (HUG), Genf

Bendicht Wagner