Fachzeitschrift >

Betreuung der hypoxisch-ischämischen Enzephalopathie des Termingeborenen

Die hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) als Folge einer neonatalen Asphyxie stellt eine relativ häufige Komplikation dar, belastet mit einer bedeutenden Mortalität und neurologischen Morbidität. Die Inzidenz wird in den industrialisierten Ländern auf 0.5 bis 6‰ Lebendgeburten geschätzt, die mittel bis sehr schweren Fälle stellen dabei über die Hälfte dar1). Obwohl die Forschung laufend Fortschritte macht, hat sich bisher keine einzige pharmakologische Behandlung als erfolgreich erwiesen2), 3). Seit einigen Jahren belegen mehrere Studien, für die Zielgruppe der mittelschwer betroffenen Patienten, die Wirksamkeit der gemässigten Hypothermie4)–8); diese Therapie wird zurzeit in der Mehrzahl der neonatologischen Intensivstationen der Schweiz und weltweit angewandt.

Weitere Informationen

Autoren/Autorinnen
Prof. Dr med. Anita Truttmann, Service de Néonatologie, Département Femme-Mère-Enfant, Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, Lausanne

C. Hagmann