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Tauchen für Kinder und Jugendliche. Standortbestimmung an Hand einiger konkreter Fälle

Die vor 10 Jahren angedeutete Tendenz bestätigt sich: Mehr und mehr Kinder tauchen. Da bisher keine prospektive Studie diese Freizeitbeschäftigung und deren mögliche Folgen beim Kind untersucht hat, gibt es kaum neue, auf soliden Grundlagen beruhende Erkenntnisse. Hingegen ist diese Tätigkeit ohne Zweifel nicht risikolos: Berichte über schwere oder gar tödliche Unfälle werden immer häufiger1)–4). Wie J. J. Cousteau instinkthaft befürchtete, muss für diese, wenn auch vergnügliche, Herausforderung der Naturgesetze ein Preis bezahlt werden: «Je sentais bien, confusément, que je trichais avec la nature. Mais il me semblait impensable qu’il y eût une punition pour un péché aussi merveilleux.»
Im Zusammenhang mit Tauchen werden mehr und mehr Anfragen an Kinderärzte gerichtet: Zeugnisse, Altersgrenze, Kontraindikation – en, Erlaubnis in besonderen Situationen. Es scheint deshalb nicht müssig, diese Fragen anhand konkreter Fälle aus der Praxis zu untersuchen.

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Autoren/Autorinnen
Marc-Alain Panchard