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«Shared Decision-Making» in der Kinder- und Jugendmedizin

Das Arzt1a)-Patienten-Gespräch ist das am häufigsten angewendet Heilmittel – mit Risiken und Nebenwirkungen – wie jedes andere Heilmittel auch. Misslingt diese Form der Kommunikation, ist der Behandlungserfolg insgesamt gefährdet. Auch in einer Zeit, in der das ärztliche Zeitmanagement immer mehr von technischen und ökonomischen Überlegungen durchdrungen ist, bleibt das Gespräch und die Beziehung zwischen Arzt, Patient und Eltern eine zentrale Grösse für eine erfolgreiche Behandlung. Shared Decision-Making (SDM) oder partizipative bzw. partnerschaftliche Entscheidungsfindung gilt dabei zunehmend als ideales Modell für Kommunikation und Entscheidungsfindung im klinischen Kontext und scheint sich auch in der Kinder- und Jugendmedizin zu etablieren1). Im folgenden Artikel möchten wir aufzeigen, was sich hinter dem Begriff verbirgt und wie das Konzept in der Praxis umgesetzt werden kann.

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Autoren/Autorinnen
Dr. med., Dr. sc. med. Jürg C. Streuli, Oberarzt Palliative Care Team Universitäts-Kinderspital Zürich

Eva Bergsträsser