Der Einfluss ionisierender Strahlung auf die Gesundheit, insbesondere von Kindern, ist ein Thema welches in der breiten Öffentlichkeit wie auch in der Wissenschaft rege diskutiert wird. Der Fokus dieses Artikels liegt auf dem Zusammenhang zwischen alltäglichen Dosen ionisierender Strahlung und dem Krebsrisiko bei Kindern. Viel von unserem Wissen über schädliche Einflüsse ionisierender Strahlung stammt jedoch aus Studien über hohe Dosen, währenddessen es nur wenig direkte Evidenz aus epidemiologischen Studien über schädliche Folgen niedriger Dosen gibt. Wir beginnen diesen Artikel mit einem Überblick über Resultate der Studien zu hohen Dosen, bevor wir uns dann den tieferen, alltäglichen Dosen zuwenden.
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Autor:innen
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Antonella Mazzei-Abba
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Christophe L. Folly
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Ben D. Spycher
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Der Einfluss von Atemwegsinfekten, Allergien und Umweltfaktoren auf die Kindergesundheit: Zusammenhänge und präventive Ansätze
Andreas Jung, Oliver Fuchs, Philipp Latzin, Johannes Wildhaber, Nicolas Regamey
Virale Atemwegsinfektionen im Kindesalter sind häufig und werden durch Umweltfaktoren wie Pollen, Luftverschmutzung und Klimaerwärmung weiter begünstigt. Vorbeugende Massnahmen geraten zunehmend in den Fokus, u.a. die Primär- und Sekundärprävention mit Bakterienlysaten.
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Klimawandel und die Verbreitung von Infektionskrankheiten
Michael Büttcher, Nora Fritschi, Nicole Ritz
Kinder sind infolge des Klimawandels zunehmend Infektionsrisiken ausgesetzt, insbesondere durch Magen-Darm-, Atemwegs- und vektorübertragene Krankheiten. Veränderungen in Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und extremen Wetterereignissen beeinflussen die Verbreitung von Atemwegsinfektionen wie RSV und Influenza.