Eine Skoliose ist gemäss der Scoliosis Research
Society (SRS) als seitliche Krümmung der Wirbelsäule mit einem radiologischen Krümmungswinkel (Cobb-Winkel) von mehr als 10° definiert. Ätiologisch werden angeborene von erworbenen Skoliosen unterschieden.
Angeborene Fehlbildungen und Verkrümmungen der Wirbelsäule basieren auf Formations- und/oder Segmentationsstörungen und sind mit einer Prävalenz von 1/1000 sehr selten1). Viel häufiger sind Skoliosen erworben. In über 80% der Fälle kann keine eindeutige Ursache für das Auftreten der Wirbelsäulendeformität gefunden werden und man spricht von idiopathischen Skoliosen. Die weitaus häufigste Form ist sicherlich die idiopathische Adoleszentenskoliose. Diese wird
definitionsgemäss nach dem 10. Lebensjahr diagnostiziert.
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Kinderorthopädie
Eleftheria Samara, Pierre Alex Crisinel, Pierre-Yves Zambelli
Osteoartikuläre Infektionen (OAI) sind ernsthafte pädiatrische Erkrankungen, die mit hoher Morbidität einhergehen können, insbesondere was die weitere Knochenentwicklung sowie die Zerstörung des Gelenkknorpels betrifft.
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Kinderorthopädie
Franziska Kocher, Kai Ziebarth
Die Epiphysiolysis capitis femoris (ECF) bezeichnet das Abrutschen des Schenkelhalses (Metaphyse) nach ventral bzw. ventro-lateral während der Femurkopf (Epiphyse) im Azetabulum lokalisiert bleibt.