News

Assistenzärzt:innensitzung

Bericht 2025

Regina Balmer, Geschäftsstelle pädiatrie schweiz

Die regelmässigen Treffen der Assistenzärzt:innen fördern den fachlichen Austausch und stärken die Vernetzung untereinander. Die enge Zusammenarbeit mit den Ärzt:innen in Weiterbildung ist in den Gremien von pädiatrie schweiz ausdrücklich erwünscht und wird sehr geschätzt.

Die Assistenzärzt:innen Kinder- und Jugendmedizin verfügen über einen festen Sitz im Vorstand von pädiatrie schweiz. Bis zur Generalversammlung im Juni wurde dieser durch Julian Jakob Assistenzarzt im Inselspital und wissenschaftlicher Mitarbeiter Berner Institut für Hausarztmedizin wahrgenommen. Seitdem vertritt Daniel Staudenmann die Assistenzärzt:innen im Vorstand sowie in der Prüfungskommission. Neu wurde Marta Rigau als Mitglied der Weiterbildungskommission gewählt. Beide bringen die Anliegen der Assistenzärzt:innen in die relevanten Gremien ein und vertreten deren Interessen aktiv.

Mitte Juni trafen sich die Assistenzärzt:innen wiederum zur jährlichen Sitzung am Kongress von pädiatrie schweiz.

Julian Jakob führte durch die Sitzung und gab einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Ereignisse des vergangenen Jahres. pädiatrie schweiz konnte ihre Rolle als zentrale Fachgesellschaft der Kinder- und Jugendmedizin in der Schweiz weiter stärken. Das Organigramm der Organisation zeigt eine klar strukturierte Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Geschäftsstelle, Kommissionen, Arbeits- und Interessengruppen. Diese Strukturen ermöglichen eine gezielte Bearbeitung pädiatrischer Kernthemen und bieten den Mitgliedern von pädiatrie schweiz vielfältige Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen und relevante Themen mitzugestalten. Ob Weiterbildung, Forschung, Qualitätssicherung oder gesundheitspolitische Fragen – das Engagement macht pädiatrie schweiz lebendig und zukunftsorientiert.

Zudem wurde auf die Bildungsplattform mit ihrem breiten digitalen Lernangebot sowie auf das neu erarbeitete Handbuch für pädiatrische Praxisassistenzen in der Schweiz mit praxisnahen Empfehlungen hingewiesen.

Ebenso wurde informiert, dass die sogenannte Titelkrise beim SIWF inzwischen bewältigt wurde. Sofern das Dossier vollständig eingereicht wird, erfolgt die Bearbeitung des Titelgesuchs innerhalb von sechs Wochen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorstellung der europäischen Fachprüfung, die im Hinblick auf einen möglichen Ersatz der nationalen Prüfung evaluiert wurde. Positiv hervorgehoben wurden die gute Qualität der Prüfung, die Organisation und die detaillierte Auswertung. Aufgrund des SIWF-Moratoriums sind derzeit keine Änderungen der Prüfungsform möglich. Eine spontane Umfrage unter den Teilnehmenden zeigte ein ausgeglichenes Meinungsbild ohne klare Präferenz für die europäische oder die nationale Prüfung.

Zur Unterstützung einer fundierten Weiterbildung resp. Schwerpunktwahl wurde vorgeschlagen, den pädiatrischen Schwerpunkten und angrenzenden Fachgebieten der Kinder- und Jugendmedizin am nächsten Kongress eine Plattform zur Präsentation zu bieten. Ergänzend sollen Informationen zu Weiterbildung, Tätigkeitsfeldern und Karrieremöglichkeiten bereitgestellt werden. Der Vorschlag wurde positiv aufgenommen und wird weiterverfolgt.

Abschliessend wurde die Young European Academy of Paediatrics (yEAP) vorgestellt, ein europäisches Netzwerk zur Förderung der Vernetzung und Weiterbildung junger Kinderärzt:innen.

Zum Schluss ruft Julian Jakob die Teilnehmenden dazu auf, in ihrem Umfeld auf pädiatrie schweiz aufmerksam zu machen und weitere Assistenzärzt:innen für eine Mitgliedschaft und die Teilnahme an künftigen Treffen zu gewinnen – denn ihre Stimme zählt und wird gehört.