Jahresbericht 2025
Mitglieder der Weiterbildungskommission:
- Johannes Wildhaber, Freiburg, Präsident Weiterbildungs- und Prüfungskommission, Vertretung pädiatrie schweiz im Vorstand des SIWF
- Nadja Bajwa, Genf, Spital
- Martine Bideau, Onex, Praxis
- François Cachat, Rennaz, Spital
- Andrea Duppenthaler, Bern, Vertretung pädiatrie schweiz in der Titelkommission des SIWF
- Helena Gerritsma Schirlo, Aarau, Vertreterin Kinderärzte Schweiz
- Julian Jakob, Bern, Vertretung der Assistenzärzt:innen
- Oskar Jenni, Zürich, Verantwortlicher pädiatrie schweiz für die Visitationen
- Henry Madlon, St. Gallen, Spital
- Cosette Pharisa, Freiburg, Arbeitsgruppe Entrustable Professional Activities EPAs
- Selina Pinösch, Cologny, Vorstand pädiatrie schweiz
- Marta Rigau, Lausanne, Vertretung der Assistenzärzt:innen
- Daniel Trachsel, Basel, Vertretung pädiatrie schweiz in der Weiterbildungsstättenkommission des SIWF
Die Kommission hat sich zu einer Präsenz- und einer Zoom-Sitzung getroffen. Auch dieses Jahr zeichnete sich die Arbeit durch eine grosse thematische Bandbreite aus.
Einige Eckpunkte waren:
- Am Workshop zur Weiterbildung haben 11 pädiatrische Assistenzärzt:innen aus Kinderkliniken verschiedener Grössen aus 10 Kantonen und von allen drei Landesteilen teilgenommen. An der Diskussion teilgenommen haben ausserdem zwei Chefärztinnen, der Präsident von pädiatrie schweiz, eine Praxispädiaterin aus der Weiterbildungskommission und deren Präsident, sowie ein Vertreter des Verbands Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -Ärzte (VSAO). Nach der Vernehmlassung wurden die Positionspapiere Weiterbildung im September veröffentlicht:
Zu den Positionspapieren - Die pädiatrischen Entrustable Professional Activities (EPA) wurden am 19.09.2025 offiziell vom SIWF genehmigt.
- Die beiden vom SIWF empfohlenen EPA-Apps wurden an einer Kommissionssitzung vorgestellt.
- Das SIWF sah sich vor grossen Herausforderungen. Parallel zu anderen Aufgaben beanspruchen insbesondere die Titelgesuche erhebliche Ressourcen und die Prozesse verliefen langsam, da Strukturen neu aufgebaut werden und durch Personalwechsel ein höherer Zeitaufwand entstand, was Verzögerungen bei den Titelentscheiden zur Folge hatte. Nach Absprache mit der Geschäftsstelle wurde dem SIWF umgehend Unterstützung angeboten. Da die Titelentscheide oberste Priorität hatten, wurde ein Grossteil der übrigen Projekte vorerst nicht weiterverfolgt.
- Die Akkreditierung des Weiterbildungsgangs Kinder- und Jugendmedizin erfolgte vom Departement des Innern ohne Auflagen, mit einigen Empfehlungen, und ist bis 2032 gültig. Fazit: Eine sehr umfangreiche Arbeit endet mit einem erfreulichen Erfolg. Die Empfehlungen betreffen unter anderem die Praxisförderung sowie die kompetenzbasierte Weiterbildung.
- Eine Arbeitsgruppe zur Überarbeitung des Weiterbildungsprogramms wurde gegründet und hat ihre Arbeit aufgenommen. Die Empfehlungen der Akkreditierung des Weiterbildungsgangs werden in die Überarbeitung des Weiterbildungsprogramms einfliessen.
- Die Bildungsplattform von pädiatrie schweiz hat sich insbesondere in der Kategorie E-Learning erfolgreich etabliert. Neue Kooperationen wurden eingegangen, um kontinuierlich neuen Input für die Bildungsplattform zu gewährleisten.
Die Essentials, die grundsätzlich eine wichtige Säule für die Assistenzärzt:innen darstellen sollen, bleiben weiterhin inhaltlich nur gering gefüllt. Grund dafür sind die Herausforderungen bei der Beschaffung geeigneter Inhalte; deren laufende Überprüfung erweist sich als anspruchsvoll. pädiatrie schweiz wird sich weiterhin für die Entwicklung neuer Inhalte engagieren.
- Wiederkehrende Themen der Kommission sind die Visitationen der Weiterbildungsstätten, die Titelgesuche sowie die Facharztprüfung.
Mein herzlicher Dank gilt allen Kommissionsmitgliedern für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Durch ihr grosses Engagement und ihre fachliche Kompetenz konnte unsere gemeinsame Arbeit erfolgreich vorangebracht werden. Die Weiterbildung unterliegt einem kontinuierlichen Wandel und wird uns auch künftig vor neue Herausforderungen stellen. Diese wollen wir gemeinsam anpacken.
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